Über Geld spricht man nicht - römisches Geldwesen

Das römische Reich der Kaiserzeit reichte von Schottland bis in die Wüsten Afrikas, von Portugal bis in den vorderen Orient. In diesem Reich, das die Fläche der Eurozone weit übertraf, waren römische Münzen das Zahlungsmittel. Und auch wenn man über Geld nicht sprechen soll, wir tun es. Wir präsentieren Handfestes und Anekdoten rund um das römische Geldwesen, die Entwicklung des römischen Geldes von seinen Anfängen bis in die Spätantike und geben Auskunft über Preise für Luxusgüter und die Höhe der Vermögen derjenigen, die sich diesen Luxus leisten konnten. Erfahren Sie bei uns, wie es der römischen Oberschicht möglich war, ihren Lebensstandard zu halten. Wir erzählen Ihnen, mit welchen Geldbeträgen die einfache Bevölkerung auskommen musste, und wie sie damit in einem so teuren Pflaster wie Rom überleben konnte.

Wir geben Ihnen einen Einblick in die Finanzwelt des römischen Reiches. Anhand von Vertragswachstafeln, Soldlisten und Bankverzeichnissen beantworten wir Fragen wie: Gab es schon Kredite und bargeldlosen Zahlungsverkehr? Wer verlieh Geld und wie viele Zinsen wurden dafür genommen? Welche Möglichkeiten der Geldfälschung waren üblich, und wie schützte sich der Staat vor solchen kriminellen Handlungen? Erfahren sie, warum unser Geld Moneten heißt und warum Geld nicht stinkt.